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15 000 Euro von der Stadt Markdorf

FRIEDRICHSHAFEN - Der Appell des Kuratoriumsvorsitzenden der Christlichen Hospizstiftung trägt weitere Früchte: Im Franziskuszentrum in Friedrichshafen hat Bürgermeister Bernd Gerber für die Stadt Markdorf einen Scheck über 15 000 Euro an Dr. Bernd Wiedmann für die Christliche Hospizstiftung übergeben, den der umgehend an Thomas Ducrée, Vorstand der Stiftung, weiterreichte.

Damit reiht sich Markdorf in die Spenderkommunen Friedrichshafen, Oberteuringen, Langenargen, Kressbronn, Hagnau, Meckenbeuren, Eriskirch, Immenstaad und den Bodenseekreis ein, die zuvor bereits einen stattlichen Obolus für diese gute Sache entrichtet hatten.

Ein kleiner Euro für jeden Einwohner, eine große Summe für das Hospiz

Der Vorsitzende der Hospizstiftung, Bernd Wiedmann, hatte die Idee, jede Gemeinde solle einen Euro pro Einwohner spenden. Dem kamen die früheren Kollegen des einstigen Friedrichshafener Oberbürgermeisters bisher zumindest im östlichen Bodenseekreis nach. Markdorf gab wie Friedrichshafen sogar mehr. Obwohl die Gehrenbergstadt nur 12 700 Einwohner zählt, erteilte der Gemeinderat einstimmig grünes Licht für eine 15 000 Euro-Spende.

Bürgermeister Bernd Gerber lobte bei der Übergabe im Hospiz des Franziskuszentrums die großartige Einrichtung der Hospizstiftung, deren Arbeit er zu schätzen wisse, nicht zuletzt, weil auch Markdorfer Bürger hier Aufnahme finden. Wie nötig die Spendenmittel sind, lässt sich an zwei Zahlen verdeutlichen: Das Defizit im Franziskushospiz beläuft sich auf jährlich etwa 154 000 Euro. Dieser Abmangel wird durch weitere Zustiftungen, Spenden des Hospizvereins und Ausschüttungen der Hospizstiftung noch verringert werden.

Weiterer Spendenaufruf im westlichen Bodenseekreis

Dieses Aufkommen wird in diesem Jahr durch die vom Kreis und den Gemeinden bereitgestellten Mittel höher sein. Bernd Wiedmann will noch einmal die Gemeinden im westlichen Bodenseekreis ansprechen, die (ab Hagnau) noch nicht gespendet haben, obwohl ihre Bürger die Einrichtung in Anspruch nehmen. Wie Thomas Ducrée nach einem Besuch bei Bürgermeister Bruno Walter in Tettnang verriet, will die Montfortstadt nicht abseits stehen und demnächst ebenfalls einen Scheck vorbei bringen, vorausgesetzt der Gemeinderat stimmt dem Vorhaben zu.

Kuratoriumsvorsitzender Dr. Bernd Wiedmann dankte Bürgermeister Bernd Gerber und der Stadt Markdorf für die Unterstützung dieser guten Sache und zeigte sich als früheres Stadtoberhaupt stolz darauf, diese Einrichtung in Friedrichshafen verwirklicht zu haben, wo sie ein wichtiges und wesentliches Element für die Atmosphäre in der Stadt sei. Im Wissen um die schwere Arbeit dankte er insbesondere den Mitarbeitern vor Ort.

Von: Siegfried Großkopf, erstellt am 27.02.2008




Freuen sich mit dem Überbringer, Bürgermeister Bernd Gerber (links), über 15000 Euro aus Markdorf, neben ihm von links: der Verwaltungsleiter des Franziskuszentrums, Wilfried Kessler, Kuratoriumsvorsitzender Dr. Bernd Wiedmann und die Stiftungsvorstände Thomas Ducrée von der Stiftung Liebenau und Josef Weißhaupt, der frühere Stadtkämmerer in Friedrichshafen.

Foto: Großkopf