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14 000 Euro für die Hospizarbeit

FRIEDRICHSHAFEN – Einen Scheck über 14 000 Euro hat Tettnangs Bürgermeister Bruno Walter am Montag, 31. März 2008, der "Christlichen Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde" ins Hospiz im Franziskuszentrum gebracht.

"Der Tettnanger Gemeinderat ist sich seiner Verantwortung für ein Sterben in Würde sehr bewusst", so der Bürgermeister bei der Scheckübergabe. "In der Hospizarbeit werden unglaubliche Leistungen erbracht, die ihre Ausstrahlung bis weit über die Stadtgrenzen hinaus haben."

Die Gäste im stationären Hospiz im Friedrichshafener Franziskuszentrum kommen aus allen Teilgebieten des Bodenseekreises. Rund vier Prozent Belegungsanteil entfielen 2007 auf die Stadt Tettnang. Neun Plätze für todkranke Menschen bietet das Hospiz, umgerechnet jeden dritten Tag stirbt hier ein Mensch in Würde. Eine Begleitung, die nur durch Unterstützung professioneller ehrenamtlicher Helfer geleistet werden kann.

Zustiftungen helfen, das Defizit zu verringern

"Mit der Tettnanger Zustiftung sind wir über die 1,1 Millionen-Euro-Grenze beim Stiftungskapital gekommen", addiert Dr. Bernd Wiedmann, "das reicht aber noch lange nicht aus, um das Defizit im stationären Hospiz zu decken." Die Lücke dort beträgt jährlich rund 150 000 Euro.

Wiedmann ist Kuratoriumsvorsitzender der Christlichen Hospizstiftung, die 2005 von der Hospizbewegung St. Josef Friedrichshafen, der Josef-Wagner-Stiftung und der Stiftung Liebenau initiiert wurde. Er ist auch einer der prominenten Köpfe, die hinter der Sache stehen und immer wieder mit Nachdruck die Unterstützung von Firmen, Städten, Gemeinden und Einzelpersonen erwirken. So hatte man in der Hospizstiftung die Idee, bei jeder Gemeinde im Bodenseekreis anzufragen mit dem Wunsch, pro Einwohner einen Euro als Zustiftung zu erhalten, da die meisten Gäste im Hospiz ja aus diesen Gemeinden kommen. Fast alle Gemeinden des Bodenseekreises sind diesem Wunsch bisher auch nachgekommen.

erstellt am 01.04.2008



Scheckübergabe an die Christliche Hospizstiftung
14 000 Euro aus Tettnang: Bürgermeister Bruno Walter überreichte der "Christlichen Hospizstiftung – Leben und Sterben in Würde" einen Scheck mit den Worten, dass sich der Tettnanger Gemeinderat seiner Verantwortung für ein "Sterben in Würde" sehr bewusst sei.
Unser Foto von links: Lioba Geiger vom Hospiz im Franziskuszentrum Friedrichshafen, Dr. Bernd Wiedmann (Kuratoriumsvorsitzender), Thomas Ducrée und Josef Weißhaupt (Vorstände der Hospizstiftung).

Foto: Steidle